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F1 Replicateam Eisleben
   

 
             
 
Hier finden Sie unsere Referenzen, chronologisch geordnet,
beginnend mit den neusten Ereignissen.
Diese Liste wird zur Zeit noch vervollständigt.



13. Juli 2010 Ralf Heinze (l.) und Thomas Treichel mit dem Vettel- und dem Schumacher-Auto und einer eigenen Kreation (von vorn). (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)

EISLEBEN/MZ. Nach wochenlangem Tüfteln, Messen, Schrauben, Dengeln und Lackieren ist es jetzt so weit: Der neue Formel 1-Wagen von Sebastian Vettel steht fahrbereit auf den Rädern in einer Garage in Eisleben. Und das Gefährt des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher ebenfalls. Voller Stolz zeigt Ralf Heinze auf die beiden Fahrzeuge und streicht sanft über den Lack von Vettels Red-Bull-Boliden.

Der Fachmann nennt ein solches Fahrzeuge ein Replikat, also die Kopie eines Gegenstandes. Und wenn die Autos so in der Sonne glänzen, erkennt höchstens der Fachmann, dass es sich nicht um ein originales Formel 1-Fahrzeug handelt. "Alles Handarbeit", fügt Heinze an, allerdings mit Ausnahmen. So seien die Räder und Felgen keine Eigenbauten und auch die Motoren unter den Hauben sind keine Renn-Aggregate, denn deren Anschaffung würde jedes Budget sprengen. Deshalb tun unter den Karossen BMW- und Ford-Motoren mit Automatik-Getrieben ihren Dienst, die nicht die im Rennsport üblichen 700 PS erzeugen.

Äußerlich allerdings stimme "jedes Detail" mit den Originalen überein. Was wirklich keine leichte Aufgabe ist, denn die Rennställe werden einen Teufel tun, Autobastlern in Eisleben die Unterlagen für die aktuellen Boliden zu überlassen. Aber Heinze und sein begeisterter "Mitbastler" Thomas Treichel haben längst eine Strategie entwickelt, die große Originaltreue zu erreichen: Sobald etwa im Februar die neuesten Rennwagen vorgestellt sind, existieren auch im Internet Fotos davon. Dann werden die Räder zum Maßstab. Und anhand dieser Vorgabe errechnet Heinze alle Längen und Höhen. Mit den Jahren hat er, der er schon seit den 90er Jahren Rennwagen nachbaut, eine gewisse Routine erreicht und in Thomas Treichel eine kongenialen Partner gefunden.

Im Grunde genommen ist es so, dass ab März gebaut wird, immer nach Feierabend und an den Wochenenden. Heinze, von Haus aus Fahrlehrer, und Treichel, als Monteur montags bis donnerstags in der Republik unterwegs, stecken ungezählte Stunden in ihr Hobby. Erst haben sie sich den Mercedes-Wagen von Schumacher vorgenommen, dann den Red-Bull-Wagen von Vettel. Dabei mussten sie zwar nicht bei Null anfangen, da sie auch in der Vorjahressaison Rennwagen gebaut hatten: das Red-Bull-Model von 2009 und einen Toyota. Das Red-Bull-Modell musste allerdings total neu gebaut werden, wie im richtigen Rennstall halt auch, und aus dem Toyota wurde der Mercedes von Schumacher.

Aber warum mussten die Eisleber Bastler nun unbedingt das neuste Auto von Vettel nachbauen, hätte es der Vorjahres-Wagen nicht auch getan? Darauf antwortet Heinze mit einem klaren "Nein". Wenn schon einen Formel 1-Wagen nachbauen, dann auf jeden Fall das neue Modell. Jeder, der sich annähernd mit dem Renn-Zirkus beschäftige, so Heinze, erkenne, ob es sich um einen aktuellen Wagen oder um ein altes Modell handelt. Dass sämtliche Fahrzeuge mit der Genehmigung der Rennställe entstehen, ist Heinze wichtig zu betonen. Immerhin gab es zum Beginn des Jahrtausends einen Rechtsstreit mit Ferrari. Darauf wolle sich Heinze nicht nochmal einlassen.

Worauf er sich aber auf jeden Fall wieder einlässt ist der nächste Umbau-Marathon im nächsten Jahr. "Wenn die neuen Modelle vorgestellt werden, fangen wir auch wieder an zu bauen". Dann wird wieder monatelang getüftelt, gemessen, geschraubt, gedengelt und lackiert.
QUELLE: mz-web.de



12. März 2010 :Wir haben unser neues Mercedes Fancar fertig gebaut! Es wird bis zum Freitag kommender Woche komplett fertig sein. Wir bauen gerade das neue Red Bull Fancar, welches in ca. 3 Wochen fertig sein wird.
Wir haben dann ganz aktuell das Mercedes GP Petronas Fancar, das RedBull Car und unser Freiberger Car, das alte BMW Fancar von 2008 bleibt als Erinnerung unverändert.



Thomas Threichel (l.) und Ralf Heinze arbeiten am Modell des neuen Silberpfeils. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)



10. Dezember 2008 : Auf der Südharzautobahn A 38 wurde der letzte Abschnitt in Sachsen-Anhalt freigegeben.
Auf der 22 Kilometer langen Strecke zwischen der Anschlussstelle Eisleben und dem Dreieck Halle-Süd können nun die Fahrzeuge rollen.
Wir fahren mit unserem neuen Red Bull Car.



Die ersten Fahrzeuge, darunter eine Feuerwehr und ein Formel-1-Rennwagen, befahren am 10.12.2008 nach der symbolischen Verkehrsfreigabe eines Teilstückes der Südharzautobahn A38 bei Obhausen (Saalekreis) die Trasse.
(FOTO OBEN: DPA)




Und hier unser neues Red Bull Car. --> zur Galerie





06. August 2008 : Zu Gast bei "hier ab vier" beim MDR. Ort : Wernigerode im Harz.





26. Juli bis 14. August 2005 : Filmdreh : Alarm für Cobra 11. Siehe : Filmdreh